Welche Küchenmesser braucht man?

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass gutes Kochen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Messern zu tun hat. Der Beweis dafür sind die großen Küchenchefs der vom Michelin geadelten Restaurants. Diese besitzen für über neunzig Prozent der Arbeiten, die sie in der Küche erledigen ein einziges Messer, dass sie wie ihren Augapfel hüten. Denn bei Messern geht Qualität ganz klar vor Quantität.

Gute Messer vermeiden Küchenunfälle

Die Tatsache, dass sich Küchenchefs in der Regel auf ein bestimmtes Messer festlegen hat gleich mehrere gute Gründe. Der erste ist die Handhabung. Jedes einzelne Küchenmesser liegt vom Griff her anders in der Hand und ist anders ausbalanciert wie alle anderen. Um blind Gemüse zu zerkleinern und Fleisch präparieren zu können, bedarf es einer geübten Hand. Diese ist einfacher zu erlangen, wenn das am Ende ausgesuchte Messer wirklich gut in der Hand liegt.

Ein weiterer Aspekt ist die Schärfe des Messers. Diese bleibt nur erhalten, wenn das Messer regelmäßig geschärft wird. Bei mehreren Messern nimmt diese Tätigkeit, wenn sie gründlich ausgeführt wird, ein hohes Maß an Zeit in Anspruch, die Küchenchefs in der Regel nicht haben und die man sich zuhause in aller Regel auch nicht nimmt. Stumpfe Messer führen aber fast unweigerlich zu Küchenunfällen, wenn die Zwiebeln laut Rezept besonders fein zerteilt werden sollen. Insofern gilt die Faustregel: ein Messer – aber dafür ein richtig gutes.

Merken sie sich: kaufen sie nur gezielt Kochmesser. Sie sparen so Geld und können viel besser damit arbeiten. Unser Küchenmesser Test zeigt ihnen welches die besten Küchenmesser sind und welche Kochmesser Testsieger auch daheim empfehlenswert sind!

Ganz so einfach ist es dann doch nicht

Allerdings stößt auch das große klassische Kochmesser bei bestimmten Arbeiten in der Küche an seine Grenzen. Wenn es um Schnitzereien aus Gemüseteilen geht oder andere Miniaturarbeiten der gehobenen Küche, greifen auch Küchenchefs lieber zu einem kleineren Allzweckmesser. Außerdem sollte sich in der Küche ein Tomatenmesser mit Sägezahnung an der Schneide befinden, mit dem sich auch dünne Scheiben von einer Tomate abschneiden lassen.

Auch ein großes Messer mit Sägezahnung ist für das Schneiden von Brot unverzichtbar. Insofern gehören Kochmesser, Allzweckmesser, Tomatenmesser und Brotmesser zu den vier Sorten, die in keiner Küche fehlen dürfen.

Besonders achtsam sollten sie bei der Wahl ihres japanischen Küchenmessers sein. Hier gibt es eine große Vielzahl an unterschiedlichsten Messer-sorten und Arten. Kaufen sie nur die japan-messer, die sie sowohl wirklich brauchen als auch mit diesen Arbeiten können. Wer keine Lust hat zu lesen: das Santokumesser eignet sich für sehr viele Arbeiten in der Küche und kann problemlos auch von Anfängern verwendet werden!

Kommentar (1)
  1. Messer40 15. September 2015

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