Die besten japanischen Messer für Anfänger

Das Santoku eignet sich für Anfänger

Anfänger wollen sich stets das beste Equipment kaufen, auch wenn sie meistens damit nicht nur überfordert sind, sondern größtenteils auch nichts damit anfangen können. Genau so ist es auch bei japanischen Kochmessern: nicht alle sind für Anfänger geeignet. In diesem Ratgeber will ich dir kurz zeigen, welche japanischen Messer sich auch für Anfänger gut eignen.

Japanische Kochmesser für Anfänger

Sie sollten beim Kauf eines japanischen Küchenmessers stets darauf achten, dass sie dieses auch tatsächlich im Alltag verwenden können. Das ist das wichtigste Kaufkriterium, bei dem vor allen Anfänger schauen sollten, dass es erfüllt wird.


Besonders das Sashimi Messer ist für Anfänger gänzlich ungeeignet. Mit diesem wird Schinken oder auch Fisch filetiert und bearbeitet.


Anfänger die mit einem japanischen Küchenmesser arbeiten möchten, sollten zu Beginn zu einem Santokumesser greifen. Dieses sehr gute „Allzweckmesser“ (nach europäischem Standard) lässt sich sowohl für Fleisch, als auch Gemüse und andere Sachen hernehmen. Außerdem liegt es sehr gut in der Hand.

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Dieses Set empfehle ich immer sehr gerne. Hier gibt es ein echtes Santoku Messer höchster Qualität und dazu gleich ein passendes Schneidebrett (um die Klinge zu schonen)!

Eigenschaften eines guten Santokumessers

Die Messerklinge kann bei einem Santokumesser von 15 bis 26 cm reichen. Für Anfänger ist eine Klingenlänge von maximal 21cm empfehlenswert. Es gilt, wie bei eigentlich jedem Kochmesser: die Übung macht den Meister. Und mit der Zeit lernt man sich an, mit dem Messer zu arbeiten und kann später auch zu japanischen Messern mit einer längeren Klingenlänge greifen.

Die Arbeit mit dem Santoku ist relativ leicht da es fast identisch mit unserem Allzweck-, bzw. Kochmesser ist. Die Klinge ist jedoch nicht gebogen. Unter anderem können sie also mit einem Santoku keinen Wiegeschnitt machen.


Wer die Finger von japanischen Messern wirklich lassen sollte

Abgesehen von der Schneidetechnik, die jeder erlernen kann. Ein wesentlich weiterer Grund ist die Pflege eines japanischen Messers. Sowohl was den Umgang mit dem Messer angeht, als auch das eventuelle Nachschleifen eines japanischen Küchenmessers – es ist sehr viel aufwendiger.


Vorsicht geboten beim Arbeiten

Japanische Messer haben die Eigenschaft, dass der Klingenstahlt deutlich härter ist, als z.B. bei eine europäischem Kochmesser. Das bietet natürlich den Vorteil, dass es sehr viel schärfer ist, das stimmt. Jedoch hat das ganze auch einen entscheidenden Nachteil:

härterer Stahl = schärfer = sehr Bruchempfindlich!

Wenn sie also mit einem japanischen Messermodell z.B. auf einen Knochen im Fleisch „schlagen“, kann es sein, dass Teile der Messerklinge abbrechen und das Messer damit unbrauchbar geworden ist!

Zudem: In meinem Kochmesser Test auf der Startseite, gab es vor nicht gar nicht langer Zeit eine Umfrage, wo man zwischen einem normalen Kochmesser und einem Santoku die Wahl hatte. Die Mehrheit hat sich (zumindest in meine Umfrage!) für das normale Kochmesser entschieden, weil viele den Pflegeaufwand scheuen.

Letzte Aktualisierung am 8.03.2021 um 06:33 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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